Medaillen

An dieser Stelle möchten wir die Medaillenausgaben des NVzD vorstellen.

Ein Teil der vorgestellten Medaillen ist noch erhältlich, für Anfragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

 

 Medaille auf Friedrich Wilhelm Hörnlein

Friedrich Wilhelm Hörnlein, in Suhl geboren und am 13. Februar 1945 in Dresden beim Luftangriff ums Leben gekommen, zählt zu den bedeutendsten Medailleuren  des 20. Jahrhunderts. Die Präsentation des Ergänzungsbandes zum Werksverzeichnis Hörnleins war Anlaß, nun erstmalig diesen herausragenden Stempelschneider selbst auf einer Medaille abzubilden.

Die Vorderseite zeigt Hörnleins Portrait nach einer Zeichnung seines Freundes Otto Westphal, angefertigt kurz vor seinem Tode. Der Hintergrund zitiert die wohl schönste Medaille Hörnleins, die Ehrenmedaille der Stadt Dresden.

 Die Rückseite wird von einer sitzenden weiblichen Gestalt – der Clio, der Muse der Geschichtsschreibung – dominiert, die das Signet des NVzD hält. Darüber im schwungvollen Bogen die Stadtsilhouette von Dresden als lokalen Bezug zum Wirkungsort des Vereins. Am rechten Rand sind von oben nach unten – einem Füllhorn gleich – immer kleiner werdend, Miniaturausführungen von Münzen zu sehen, die die Vielfalt der Sammel- und Forschungsthemen unserer Mitglieder symbolisieren sollen.

 

 Technische Angaben:

Idee                           Gert Rothe / Matthias Grimm
Entwurf                     Gert Rothe / Peter-Götz Güttler
Stempelschnitt        Ralf Exner
Ausführung              I. Dresdner Medaillenmünze
                                   Glaser & Sohn GmbH
Auflage                      50 Expl. in Silber 999
                                   50 Expl. in Bronze
Durchmesser            40,0 mm
Gewicht                     1 Unze = 31,1 g

   Jubiläumsmedaille 25 Jahre Numismatischer Verein zu Dresden 

Die Neugründung des Numismatischen Vereins zu Dresden e.V. (NVzD) fand im Rahmen einer Vortragsveranstaltung der früheren Fachgruppe Numismatik im Kulturbund der DDR am 17. Juni 1990 statt. In Anlehnung an die Satzung des Numismatischen Vereins zu Dresden von 1908 erfolgte im Zuge des demokratischen Aufbruchs eine Rückbesinnung auf die historischen Wurzeln der numismatischen Vereinsarbeit in Dresden.Die Vorderseite zeigt im Zentrum des Feldes einen Münzohm beim Prägen. Das Bild ist einer historischen Vorlage nachempfunden.Der Ausgabeanlass steht im Feld sowie unten im Bogen:
25 Jahre NUMISMATISCHER VEREIN ZU DRESDEN e.V. 2015 / NEUGRÜNDUNG 17. VI. 1990.
Oben im Bogen ist die Traditionslinie des NVzD in 3-zeiliger Inschrift dargestellt:
1873 NUMISMATISCHE GESELLSCHAFT ZU DRESDEN 1908
1908 NUMISMATISCHER VEREIN ZU DRESDEN 1945
1959 KULTURBUND FG NUMISMATIK 1990Die Rückseite wird von einer sitzenden weiblichen Gestalt – der Clio, die Muse der Geschichtsschreibung – dominiert, die das Signet des NVzD hält. Darüber im schwungvollen Bogen die Stadtsilhouette von Dresden als lokalen Bezug zum Wirkungsort des Vereins. Am rechten Rand sind von oben nach unten – einem Füllhorn gleich – immer kleiner werdend, Miniaturausführungen von Münzen zu sehen, die die Vielfalt der Sammel- und Forschungsthemen unserer Mitglieder symbolisieren sollen. Dazwischen finden sich die Signaturen des Stempelschneiders sowie des am Medaillenentwurf beteiligten Künstlers zu finden. Unschwer sind auf diesem Medaillenbild zwei Handschriften erkennbar – Alfons Mucha für die Frauengestalt (nach einer Skizze für die „Vier Künste“ – hier: Malerei) sowie für die Dresden-Silhouette: Peter-Götz Güttler.

 

Technische Angaben:

Idee                           Gert Rothe / Matthias Grimm
Entwurf                     Ralf Exner / Peter-Götz Güttler
Stempelschnitt        Ralf Exner
Ausführung              I. Dresdner Medaillenmünze
                                   Glaser & Sohn GmbH
Auflage                      50 Expl.
Durchmesser            40,0 mm
Gewicht                     1 Unze = 31,1 g

 Tagungsmedaille 21. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen 2013

Zum 21. Mitteldeutschen Münzsammlertreffen wurde eine kleine Prägemedaille an jeden Teilnehmer ausgegeben.Die Vorderseite zeigt den Dresdner Löwen an der Spindelpresse, nennt den Anlaß und verweist auf den Numismatischen Verein zu Dresden als Ausrichter und das Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als Tagungsort.Die Rückseite benennt Ziel und Inhalt des Sammelns.

 

Technische Angaben:

Idee                           Ralf Exner
Entwurf                     Ralf Exner
Stempelschnitt        Ralf Exner
Ausführung              I. Dresdner Medaillenmünze
                                   Glaser & Sohn GmbH
Auflage                     10 Expl. in Silber 999
                                   100 Expl. in Bronze
Durchmesser           35,0 mm

   Medaille auf den 100. Todestag von Dr. Julius Erbstein

Zum 100. Todestage von Dr. Julius Erbstein am 17. Oktober 2007 gaben der Numismatische Verein zu Dresden und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam eine Gedenkmedaille heraus. Julius Erbstein war langjähriger Direktor des Grünen Gewölbes, der Königlichen Porzellan- und Gefäßsammlung und des Königlichen Münzkabinetts zu Dresden.

Die Vorderseite zeigt das Portrait Erbsteins nach links nach einem von Ernst Wilhelm Paul geschaffenen Medaillons.

Die Rückseite nennt die Lebensdaten und die Stellungen Erbsteins in den Königlichen Sammlungen

 

Technische Angaben:

Idee                           Martin Apelt
Entwurf                     Ralf Exner
Stempelschnitt        Ralf Exner
Ausführung              I. Dresdner Medaillenmünze
                                   Glaser & Sohn GmbH
Auflage                     150 Expl. in Silber 999
                                   220 Expl. in Bronze
Durchmesser           40,0 mm
Gewicht                     1 Unze = 31,1 g

 Medaille auf den Besuch der Dresdner Numismatiker in Zschopau 

Am 10. Mai 2003 unternahm der NVzD eine Ausfahrt nach Zschopau. Beim Besuch der Zschopauer Münzfreunde auf Schloß Wildeck wurde eine Erinnerungsmedaille geprägt.Die Vorderseite zeigt das Signet des NVzD und den Anlaß.Auf der Rückseite ist eine Ansicht von Zschopau nach einer Federzeichnung von W. Dilich zu sehen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Medaille auf Prof. Dr. Walter Schwinkowski

Prof. Dr. Walter Schwinkowski (1884-1938), von 1909 an in Dresden tätig, erweiterte ab 1924 bis 1937 als Leiter des Münzkabinets dessen Bestände und beschäftigte sich wissenschaftlich mit wichtigen Etappen der sächsischen Münzgeschichte, insbesondere den meissnischen Brakteaten des 12.-14. Jahrhunderts, den Pfennigen und Hellern bis 1500, der Reichsmünzreform und dem Vertrag von Zinna. 1917 erschien sein Werk: „Das Geld- und Münzwesen Sachsens. Die Vorderseite zeigt das Brustbild von Prof. Dr. Walter Schwinkowski nacht halbrechts. Auf der Rückseite das Signet des Numismatischen Vereins zu Dresden und Verweis auf die 125 – jährige Tradition des Vereins.

 

 

Technische Angaben:

Idee                           Martin Apelt
Entwurf                     Ralf Exner
Stempelschnitt        Ralf Exner
Ausführung              I. Dresdner Medaillenmünze
                                   Glaser & Sohn GmbH
Auflage                     12 Expl. in Silber 999
                                   35 Expl. in Feinzinn
Durchmesser           30,0 mm

 

 

 

 

 

 

 

 

 Technische Angaben:

Stempelschnitt        Ralf Exner
Ausführung              I. Dresdner Medaillenmünze
                                 Glaser & Sohn GmbH
Auflage                    100 Expl. in Silber 999, patiniert

                                 30 Expl. teil PP
Durchmesser           40,0 mm
Gewicht                    1 Unze = 31,1 g